Google Formulare bietet zwar keine „Designs“ im eigentlichen Sinne, bezeichnet aber seine vorgefertigten Formulare – die bereits mit Kopfzeilenbildern und anpassbaren Farbpaletten ausgestattet sind – genau so. Dennoch ermöglichen die Anpassungsoptionen der Plattform, kreativ zu werden und ein Formular ganz nach eigenen Vorstellungen zu gestalten.
In diesem Artikel erläutere ich die Anpassungsmöglichkeiten von Google Formulare (wie etwa Kopfzeilenbilder, Hintergrundfarben und Schriftarten). Und für alle, die sich eine stärkere Anpassung an ihre eigene Markenidentität wünschen, stelle ich zudem ein moderneres und flexibleres Tool zur Formularerstellung vor.
Google Formulare-Designs: 17 Vorlagen, die Google Formulare bietet
Die Vorlagengalerie von Google Formulare umfasst 17 Vorlagen, die in drei Kategorien unterteilt sind:
- Arbeitsbezogen: Feedback-Formulare für Veranstaltungen und Kunden, Bestellformulare, Bewerbungen, Urlaubsanträge sowie Arbeitsanfragen
- Privat: Formulare zur erfassung von Kontaktinformationen, zur Terminfindung, für Rückmeldungen zu Veranstaltungen (RSVP), zum Einladen von Personen zu einer Feier, zur Bestellung eines bestimmten T-Shirts sowie zur Anmeldung für ein Event.
- Bildung: Quizze, Lernzielkontrollen am Stundenende, Leistungsüberprüfungen, Arbeitsblätter und Kursevaluationen
Im Vergleich zu den Theme-Bibliotheken von WordPress und Shopify (die nahezu unendliche Anpassungsmöglichkeiten bieten), sind die Themes in Google Formulare sehr minimalistisch. Die einzigen Elemente, die sich von Vorlage zu Vorlage unterscheiden, sind das Kopfzeilenbild und die Hintergrundfarbe.
Was Google gut beherrscht, ist die farbliche Abstimmung – auch wenn jedes Formular zunächst im „Google-Lila“ erscheint. Möchtest du das ändern, kannst du eine Primärfarbe festlegen. Das Formular schlägt daraufhin automatisch passende Akzentfarben vor, die dann für Schaltflächen, Unterstreichungen bei Fragen sowie weitere kleine Elemente übernommen werden.
So ändern und bearbeiten Sie das Design Ihrer Google-Formulare
Sie können das Erscheinungsbild von Google-Formularen verbessern, indem Sie drei Elemente anpassen: das Kopfzeilenbild, die Farben und die Schriftart. (Weitere Informationen finden Sie in unseren Anleitungen zur Anpassung von Google-Formularen sowie zur Verwendung von Google-Formularen.)
Auswahl eines Kopfbildes
Das Kopfbild befindet sich am oberen Rand Ihres Formulars und ist das visuell wirkungsvollste Element. Um Ihr Formular stärker an Ihre Marke anzupassen, können Sie Ihr Logo oder markenbezogene Bilder einfügen. Das hochgeladene Kopfbild muss eine Größe von 1600 x 400 Pixeln aufweisen.
Farben und Hintergründe ändern
Wenn Sie ein Kopfzeilenbild auswählen, schlägt Google automatisch eine Akzentfarbe vor und passt die Hintergrundfarbe entsprechend an.
Akzentfarben lassen sich zwar nicht überschreiben, aber Sie können Hex-Codes verwenden, um die Hintergrundfarbe an Ihre Markenfarben anzupassen. Klicken Sie dazu einfach auf das Farbfeld im Design-Bereich und geben Sie den entsprechenden Code ein.
Schriftarten auswählen
Google Formulare wendet Schriftstile in drei Bereichen an:
- Kopfzeile
- Fragen
- Text
Sie sind auf eine vorgegebene Liste von Schriftartenkombinationen beschränkt. Es ist nicht möglich, eigene Schriftarten hochzuladen oder zu importieren. Erfahren Sie, wie Sie die Schriftart in Google Formularen ändern können.
Profi-Tipp
Falls Sie Schwierigkeiten bei der Einbindung Ihres Logos in Ihr Formular haben, können Sie einen Blick auf unsere Anleitung zum Hinzufügen eines Logos zu einem Google-Formular werfen.
Denk daran: Ein Google-Formular sieht immer wie ein Google-Formular aus.
Egal, wie sehr man die Kopfzeile und die Farben anpasst – ein Google-Formular bleibt immer als solches erkennbar. Für Unternehmen, die einen überzeugenden, markenkonformen Eindruck hinterlassen möchten, ist die Plattform zu eingeschränkt.
Dass Google Formulare kein CSS unterstützt, ist ein wesentlicher Grund für die eingeschränkten Anpassungsmöglichkeiten. Im Gegensatz zu professionellen Formular-Tools lässt Google Formulare keine Änderungen an der grundlegenden Struktur des Formulars zu. Die Einschränkungen beim Layout verschärfen das Problem zusätzlich: Fragen werden beispielsweise immer untereinander in einer zentrierten Spalte angeordnet. Es gibt keine „Karten“-Ansicht, bei der jeweils nur eine Frage angezeigt wird – ein Feature, das bei vielen modernen Formular-Tools mittlerweile zum Standard gehört.
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Jotform ist ideal für alle, denen das Aussehen und die Funktionalität ihrer Formulare wichtig sind – es bietet ein professionelles Design-Studio, nicht bloß ein einfaches Theme. Da die beiden Optionen in völlig unterschiedlichen Ligen spielen, lässt sich Jotform eigentlich nicht als Alternative zu Google Formulare bezeichnen. Zudem stehen über 20.000 Vorlagen zur Verfügung, die Sie entweder direkt übernehmen oder ganz nach Ihrem Geschmack anpassen können.
Der Jotform Formulardesigner bietet umfangreiche Anpassungsmöglichkeiten, eine intuitive Drag-and-Drop-Funktion sowie die Option, eigenes CSS zu verwenden. So lässt sich Ihr Formular perfekt an Ihr Branding anpassen.
Zu den Vorteilen des Formular-Generator von Jotform gehören
- Intelligente Formulare: Es bietet eine Vielzahl fortschrittlicher Formularfunktionen, wie etwa bedingte Logik, automatische Übermittlung, elektronische Signaturen sowie Möglichkeiten zur Zahlungsabwicklung.
- Mobilkompatibilität und Responsivität: Jedes Formular ist standardmäßig für Mobilgeräte optimiert. Zudem können Sie mit „Jotform Mobile Forms“ Ihre Formulare auch unterwegs erstellen und verwalten.
- Leistungsstarke Integrationen: Jotform bietet die meisten Integrationen in der Tech-Branche und lässt sich mit zahlreichen CRM-Tools (wie Salesforce, HubSpot und Zendesk) sowie mit Google Drive, Slack, Mailchimp, Canva und weiteren Anwendungen verknüpfen.
Profi-Tipp
Bei der Gestaltung des Designs Ihres Formulars kann ein Workaround für versteckte Felder in Google Formulare dabei helfen, Details wie die Kampagnenquelle oder das Zielgruppensegment zu erfassen – ganz ohne sichtbare Fragen für die Teilnehmenden.
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Du hast gesehen, was mit Google Formulare möglich ist – und wo die Grenzen liegen. Wenn dich die Einschränkungen bei Design, Layout und Markenauftritt ausbremsen, gibt es keinen Grund, sich damit zufriedenzugeben.
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Häufig gestellte Fragen zu Designs in Google Formularen
Du kannst das Branding von Google nicht vollständig aus einem Google-Formular entfernen.
Die empfohlene Größe für den Header in Google Formulare beträgt 1600 x 400 Pixel.
Dieser Artikel richtet sich an Marketing-Fachleute, Inhaber kleiner Unternehmen sowie Organisatoren, die möchten, dass ihre Formulare ihre Markenidentität widerspiegeln – sich dabei jedoch durch die begrenzten Gestaltungsmöglichkeiten von Google eingeschränkt fühlen.
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